Tote Ordnung gegen Leben…
Posted by s.stroever on 29 Dez 2006 at 09:42 | Tagged as: Baum, Naturschutz ohne Chance?, menschlich
Heute wurden wieder z. T. gesunde, kräftige und große Bäume gefällt. Der Nachbar unserer ev. Gemeinde wollte es so und auch manch einer in unserer Gemeinde, weil es doch ordentlicher sei. Nun ist um die Gemeinde herum viel gefällt worden. Ein Baum war wohl auch schon krank, aber das hat man freilich erst nachher gemerkt.
Ich bin ansonsten eher dafür, Bäume stehen zu lassen:
Der Nachbarsgarten-Baum beispielsweise, eine stattliche, alte Rotbuche, weht dreiviertel ihrer Blätter auf unser (Privat-)Grundstück.
Nur wegen der Blätter darauf beharren, den schönen Baum zu fällen?
Ich hätte allen Grund, die Rotbuche wegzuwünschen, da ich die unglaublich vielen Blätter auf unserem Grundstück harken muss. Aber deswegen dem Baum an die Rinde wollen?
Nicht mit mir. Und so steht die alte Rotbuche von mir aus noch immer…
Wäre schön, wenn es im Garten der Gemeinde genauso gelaufen wäre.
Silvio Ströver
[...] Tja, das war’s dann wohl mit der schönen, alten Rotbuche. [...]
[...] …sagte man einst. Und sicher galt diese Redewendung auch für ältere Sträucher. Doch ich staunte nicht schlecht, als ich zum ersten mal die schönen Blüten des Rhododendrons betrachtete, die sich neulich auftaten. Letztes Jahr pflanzte ich einen großen, älteren Rhododendronstrauch um, weil die Aussichten ziemlich schlecht aussahen, dass er dort stehen bleiben dürfte, wo ihn die Vorbesitzer einst hingepflanzt hatten (in der Tat wurde nach dem Umzug leiderbeinahe alles gerodet, was die einstigen Mieter angepflanzt hatten). [...]