Alfred-Wegener-Institut
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Posted by s.stroever on 19 Jul 2007 | Tagged as: Alfred-Wegener-Institut, Atmosphäre, CO²-Ausstoß, Erderwärmung, Klimawandel, Links, Naturschutz ohne Chance?, Was sagt die Wissenschaft?, Wissen, unheimlich
Der Klimawandel lässt uns nicht in Ruhe. Bisherige, eher sarkastisch anmutende Beiträge sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sache sehr ernst ist und auch bleiben wird, egal, ob man diesem Thema etwas abgewinnen mag oder nicht. Es ist sogar schon soweit, dass für viele Forscher feststeht, dass eine globale Erderwärmung schon heute zu verzeichnen ist und dass dieser Prozess trotz aller Gegenmaßnahmen, die in Zukünft eventuell umgesetzt werden könn-ten (!), nur noch verlangsamt und etwas abgemildert, aber auf keinen Fall aufgehalten oder gar rückgängig gemacht werden könnte.
Um ein wenig nachvollziehen zu können, was derzeit als Faktum angenommen wird, stelle ich Ihnen den folgenden Link zur Verfügung, der den Klimareport - Teil 1 für 2007 enthält:
http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/
ausgewaehlte_themen/klimawandel/ipcc_bericht_2007
Das Alfred-Wegener-Institut arbeitet an der Erstellung des Reports mit und hat bereits im Februar dieses Jahres eine deutsche Übersetzung auf seiner Webseite bereitgestellt. Daneben können Sie sich ein Interview anhören, in dem Prof. Dr. Heinrich Miller, der Vizedirektor des Alfred-Wegener-Instituts, zum IPCC-Bericht Stellung nimmt.
Wenn Sie wissen möchte, welche Forschungsarbeit das Alfred-Wegener-Institut verfolgt, können Sie auf der Startseite vorab eine kurze Beschreibung vorfinden:
“Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.”
Wenn man bedenkt, dass der Meeresspiegel schon in einigen Jahrzehnten vermutlich 18–59 cm angestiegen sein werden, ist es erforderlich, trotz dieser Schreckensaussicht “kühlen Kopf” zu bewahren und auch zu versuchen, frühzeitig pädagogisch Kinder und Jugendliche, wie auch immer, auf drohende Klimaänderungen vorzubereiten.
Silvio Ströver