Arche 90 e. V.
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Posted by s.stroever on 07 Jun 2007 | Tagged as: Arche 90 e. V., Dortmund, Erschreckendes, Foto, Links, Tierschutz, Tierschutz ohne Chance?
Mit freundlicher Genehmigung der Arche 90 e. V. darf ich Ihnen die Fotos der erwähnten Schäferhunde hier zeigen. Sie machen deutlich, dass die bisherige Unterbringung katastrophaler Art war. Machen Sie sich ein eigenes Bild:
Posted by s.stroever on 05 Jun 2007 | Tagged as: Arche 90 e. V., Dortmund, Erschreckendes, Foto, Links, Tierschutz, Tierschutz ohne Chance?
Erst vorgestern habe ich von den zwei befreiten Schäferhunden berichtet. Inzwischen hat sich etwas Unerfreuliches getan: Einer der zwei Schäferhunde musste aufgrund seines schweren Krebsleidens schnell eingeschläfert werden. Dafür scheint es der älteren Schäferhündin besser zu gehen. Sie sucht nun dringend eine gute und kompetente Familie.
Arche 90 hat auf der eigenen Webseite über diesen Fall berichtet:
“Auf dem ganzen Gelände konnten die Einsatzfahrer weder Wasser noch Fressen entdecken!
Während sich die Hündin hoffentlich bald in ihrer Pflegefamilie von den Qualen erholt,
kam für den Rüden jede Hilfe zu spät!
Er musste heute, den 04.06.2007 wegen mehreren Tumoren + Metastasen, zerstörten Organen,
seinem geschwächten Zustand und den Schmerzen eingeschläfert werden.”
Wenn Sie die abgebildeten Bilder sehen werden, können Sie nachvollziehen, warum dringend gehandelt werden musste.
Mein Appell an alle Blog-Leserinnen und -leser:
Bitte halten Sie auch in Ihrer Nachbarschaft Ihre Augen auf und machen Sie umgehend Meldung, wenn Sie etwas Verdächtiges sehen. Dabei geht es mir hier nicht nur um reinen Tierschutz, sondern auch darum, auf seine Mitmenschen zu achten und mit aufzupassen, dass (so leicht) nichts Schlimmes passieren kann.
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 03 Jun 2007 | Tagged as: Arche 90 e. V., Dortmund, Erschreckendes, Müll, Tierschutz, Tierschutzverein Gross Dortmund e. V., Westfälische Rundschau, Wir lernen es nie...
Lange hat’s gedauert, bis echte Hilfe zwei Schäferhunde erreichte.
Letzte Woche beobachtete ich, dass sich zwei Schäferhunde in Dortmund auf einem müllplatzähnlichen Grundstück befanden. Müll, Bauschutt und Hänger boten keinen geeigneten Platz für eine artgerechte Unterbringung. Die Hunde lagen unter einem Hänger ohne Wasser und Futter und hatten keine Möglichkeit, sich artgerecht zu bewegen. Fremde Menschen fütterten sie. Doch so konnte es nicht weitergehen.
In der vergangenen Woche wurde wiederholt beim Tierschutzverein Groß Dortmund e. V. angerufen, um auf den schlechten Zustand der Hunde aufmerksam zu machen. Doch die Anrufer wurden mit dem Versprechen vertröstet, dass der Außendienst geschickt würde. Nur leider änderte dies nichts an der Situation der Tiere. Noch immer lagen sie draußen unter einem Hänger hinter einem Bauzaun.
Tatsache ist, dass bereits Ende 2006 auch das Veterinäramt (Tierschutz) und das Umweltamt (Lärmschutz: nächtliches Hundegebell) von Anwohnern - ohne sichtbaren Erfolg - informiert wurden. Auch eine Ordnungsverfügung gegen die Grundstückseigentümer, das Grundstück zukünftig nicht mehr als Abfallfläche oder Abstellplatz zu nutzen, besserte nicht die Hundehaltung.
Erst heute Abend, also acht Tage später, als einige Mitmenschen den Zustand der Schäferhunde nicht mehr ertragen konnten, riefen sie die Polizei. Eine Frau informierte die Westfälische Rundschau, die wiederum die Arche 90 informierte. Binnen 20 Minuten wurden die Tiere, die nicht mehr in der Lage waren, selbständig zu gehen, von der Polizei befreit und von einer Arche-Mitarbeiterin und einem Passanten behutsam in den Wagen getragen. Die Grundstückseigentümer erwartet nun eine Anzeige.
Happy end? Mitnichten. Es ist schon traurig, dass es so lange gedauert hat, bis man diesen Hunden helfen konnte. Wer weiß, wie lange die Tiere schon so gehalten werden?
Man kann nur hoffen, dass sich die Hunde schnell erholen und bessere Hundehalter finden werden.
Silvio Ströver