DVD
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Posted by s.stroever on 04 Mär 2007 | Tagged as: "Die Wolke", CO²-Ausstoß, DVD, Gudrun Pausewang, Naturschutz ohne Chance?, Radioaktivität, Tipp, Wir lernen es nie..., unheimlich
Um den CO2-Gehalt zu reduzieren, gibt es doch tatsächlich den bequemen, aber aus meiner Sicht doch unverbesserlichen Kommentar eines gewissen Herrn Kühn, der meint, man dürfe nicht nur auf alternative Energie, sondern müsse weiterhin auf Kernenergie setzen. Alexander König (kreetrapper), der diesen Kommentar in seinem Blog aufführt, warnt eindrücklich davor, das allzukleine Zeitfenster von nur noch 13 Jahren zu ignorieren, das uns offenbar noch bleibt, um die allerschlimmsten Auswüchse des Klimawandels zu begrenzen.
Also weiterhin radioaktiven Müll lagern und zig “Störfälle”, wie zuletzt aus Schweden berichtet wurde, im Jahr ertragen? Das Risiko eines erneuten GAUS billig in Kauf nehmen? So tun, als hätte es Tschernobyl nie gegeben?
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Es gibt inzwischen einen schön-traurigen Film auf DVD zu kaufen: “Die Wolke“, von Gudrun Pausewang, die auch “Die letzten Kinder von Schewenborn” schrieb. Einst habe ich das Buch als Junge gelesen, es hat mir schon damals den Schrecken der Kernkraft vor Augen gehalten. Die Verfilmung dazu kommt ohne Ekelszenen aus und wirkt trotzdem beklemmend und bedrückend. Ein gut-gemachter Film!
Ob Herr Kühn seine Meinung noch ändern wird?
Und wen es interessiert, der kann sich mal ausrechnen lassen, wieviel CO2 sein Auto produziert und sich überlegen, wieviele Bäume gepflanzt werden müssten, um den selbst verursachten CO2-Ausstoß zu neutralisieren.
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 05 Feb 2007 | Tagged as: DVD, Ernährung, Insekten, Tipp, Wiese
Heute möchte ich einmal Reklame machen:
Erst kürzlich habe ich die Doppel-DVD “Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt” erstanden. Diese DVD ist mit 16,99 € zwar nicht billig, aber dafür erhält man einen unglaublich schönen und interessanten Einblick in das “Wiesenwunder”.
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Da ich selbst gerne mit meiner Kamera auf “Insekten-Tour” gehe und somit auch ein Auge für das Kleine habe, ist dieser Film natürlich (für mich) eine schöne Sache.
Dort wurde eindrücklich beschrieben, dass die Wiese erst dadurch entstehen konnte, indem Pflanzenfresser die jungen Triebe der Bäume wegfraßen. Und auch der Mensch hat durch das Abmähen von Flächen jahrhundertelang dafür mitgesorgt, dass die buntesten Wildwiesen entstehen konnten. Die Wiese ist also im Prinzip nichts anderes als ein ständig nachwachsender Mini-Wald, der paradoxerweise erst durch den (durch Mähen und Weiden der Rinder verursachten) Tod buntes, neu aufkeimendes Leben hervorbringen konnte. Das Ganze verlief auch eigentlich ganz gut, bis die Landwirtschaft auf die Idee kam, Gülle und Jauche auf die Wildwiesen zu verteilen. Durch den Schmutz und Gestank wurden viele Insekten, aber auch Vögel und anderes Getier vertrieben, der Blumenvielfalt wurde ein jähes Ende bereitet. Nur die robustesten Sorten, allen voran der gelbe Löwenzahn, konnte sich mühelos verbreiten. Das war für mich eine erschreckende Erkenntnis, denn ich hatte immer gedacht, dass Löwenzahn-Wiesen auch (mehr oder weniger) natürlich seien.
Der Film zeigt aber auch die Lösung, die wie so oft, bei einem selbst liegt:
Da die Landwirtschaft, die die Wiesen so im Griff hat, scheinbar nur auf den Markt reagieren kann, muss man sich dessen bewusst sein und den Spieß umdrehen, indem man als Verbraucher auf ökologisch wertvolle Produkte zurückgreift. Wichtig ist es, sich z. B. entsprechende Milchprodukte zu kaufen, sofern man finaziell dazu in der Lage ist. Werden mehr Bio-Produkte gekauft, unterstützt man dadurch nicht nur den Bio-Bauer, sondern auch die Artenvielfalt auf unseren Wiesen. Kühe müssen nicht mehr auf Hochleistung getrimmt werden und gedüngtes Einheitsgras fressen. Wiesen brauchen auch nicht mehr so oft gemäht werden, da die Kühe mit weniger auskommen. So haben Insekten und andere Tierarten, die mehr Zeit für ihre Entwicklung (z. B. vom Ei bis zum geschlechtsreifen Tier) benötigen, mehr Zeit und Möglichkeiten, zu leben und sich entsprechend zu vermehren.
So kann aus langweiligen Löwenzahnwiesen und überdüngtem Grünzeug vielleicht wieder schnell ein buntes Wildblumenparadies werden, das doch auch so wichtig für das Ökosystem insgesamt ist.
Diese DVD enthält noch eine Zusatzs-DVD namens “Lange Ohren, flinke Beine” und sicher muss ich nicht viel dazu sagen. Insgesamt sind die Aufnahmen wunderschön geworden. Es gibt viele interessante Effekte, die z. B. aus einem fliegenden Käfer gleich ein “Kunstobjekt” machen. Ausgezeichnet wurde “Expeditionen ins Tierreich” laut der Angabe auf der DVD-Hülle mit dem Naturfilm-Oscar “Goldener Panda” und dem “World Media Award”, sicher nicht zu Unrecht.
Wer mehr dazu wissen möchte, klicke auf die folgende Seite