Fauna
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Posted by s.stroever on 15 Jul 2008 | Tagged as: 2008, Beobachtung & Zählung, Biene, Digitalkamera, Dortmund, Entomologie, Fauna, Fliege, Foto, Fotografie, Impressionen, Insekten, Insektenbilder, Käfer, Links, Makro, Makrofotografie, Natur, Naturfotografie, Naturführer, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Strövers Ankündigung, Strövers Insektenpädblog, Tipp, Wissenstipps
Einige neue Blogbeiträge über von mir fotografierte Insekten sind in einer Mini-Reihe erschienen!
Nähere Informationen gibt es in meinem Paedblog:
http://paedblog.de/2008/07/14/neues-aus-dem-insektumweltpaednetblog-therapaedblog
Neben neuer Fotos gibt es auch z. T. fachliche Beschreibungen!
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 18 Jun 2008 | Tagged as: 2008, Allgemein, Ausbreitung, Benutzte Literatur, Beobachtung & Zählung, Fauna, Foto, Fotografie, Krebse, Kurios, Küste - Watt & Meer, Lebensraum, Literatur, Natur, Naturfotografie, Naturführer, Naturschutz ohne Chance?, Neozoon, Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Schwimmkrabbe, Strandkrabbe, Taschenkrebs, Tierschutz ohne Chance?, Umweltschutz, Verbreitung von Pflanzen, Wir lernen es nie..., Wissen, Wissenstipps
Erst kürzlich war ich in Dagebüll

und beobachtete u. a. Krebse, die sich an Betonwänden festhielten:


Laut Georg Quedens (vgl. QUEDENS: 2005, S. 82) gibt es eine Vielzahl an Krebsen. An der Nord- und Ostsee ist allerdings besonders die Strandkrabbe anzutreffen. Aufgrunddessen, dass ich die Fotos aus einiger Entfernung geknipst habe, sind Details nur schwer erkennbar.
An norddeutschen Küsten kommen besonders häufig die folgenden, drei Krebsarten vor: Strandkrabbe (Carcinus maens), Taschenkrebs (Cancer pagurus) und die Schwimmkrabbe (Portunus holsatus). Während der Taschenkrebs jedoch eher bei Helgoland zu sehen ist und (im Gegensatz zu manch anderen Krebsen) eine Wassertiefe von 20 m bevorzugt, die Schwimmkrabbe aber auch nur selten an der Nordsee zu finden ist, wird es sich bei den zwei fotografierten Krebsen wahrscheinlich um die Strandkrabbe handeln, die ganz leicht bei Flut am Strand zu entdecken sind. Strandkrabben häuten sich jährlich, Weibchen legen bis zu 200.000 Eier ab und fressen eigentlich all das, was sie lebendig oder tot mit ihren Zangen fassen können. Möwen, Austernfischer, Robben und Eiderenten sind ihre Fressfeinde (vgl. QUEDENS: 2005, S. 83).
Auf dem letzten Foto erkennt man, wie sich rechts ein zweiter Krebs festklammert. Es waren noch weitere Krebse dabei, sich dicht unter der Wasseroberfläche festzuhalten. - Diese Krebsart ist offenbar ein erfolgreicher Neozoon, also eine Art, die sich weltweit ausbreitet. Im Wikipediaartikel heißt es u. a.:
Drei Kriterien müssen erfüllt sein, um von einem Neozoon zu sprechen:
* direkte oder indirekte Einführung durch menschliche Aktivitäten
* nach 1492 (bzw. gerundet: nach 1500) eingeführt
* sich selbst reproduzierende Populationen über mindestens drei Generationen, die ohne menschliche Hilfe auskommen.”
Quelle: Wikipedia: 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon
Es kommt leider häufig vor, dass z. B. über den Warentransport Tier- und Pflanzenarten vermehrt eingeschleppt werden und lokale Populationen durcheinanderwirbeln bzw. akut bedrohen.
Globalisierung ist also auch unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes zu sehen: Doch kann ich mir nicht vorstellen, dass solche Entwicklungen jetzt noch erfolgreich rückgängig gemacht werden können.
Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge
Benutze Literatur:
QUEDENS, Georg: Krebse. In: Natur erleben an Nordsee und Ostsee. Was man alles am Strand finden und beobachten kann. München: BLV Buchverlag, 2005, S. 82 - 83
WIKIPEDIA: Gemeine Strandkrabbe. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Strandkrabbe
WIKIPEDIA: Neozoon. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon
Posted by s.stroever on 31 Mai 2008 | Tagged as: 2008, Deutschland, Europa, Fauna, Kurios, Lebensraum, Links, Sonst geht`s noch?, Strövers Ankündigung, Tierschutz ohne Chance?, Tierzug, Tipp
Für Kurzentschlossene ein TV-Tipp:
Der SWR strahlt heute, um 19:15 Uhr die Sendung mit dem Titel “Lebendige Stadt -
Tiere erobern neuen Lebensraum” aus.
Auszug der SWR-Website:
“Immer mehr Tiere werden städtisch, sie entdecken die Annehmlichkeiten des Stadtlebens, finden hier eine neue Heimat.”
Der Film beginnt also gleich um 19:15 Uhr, wird aber am Montag um 12:30 Uhr nocheinmal gezeigt:
Quelle: SWR, 31.05.2008: Lebendige Stadt - Tiere erobern neuen Lebensraum. http://www.swr.de/lsunterwegs/index.html
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 05 Mai 2008 | Tagged as: 2008, Baum, Berichte & Meldungen, Dortmund, Fauna, Flora, Förster, Für einen guten Zweck, Im Wald, Kinderarbeit, Kindgerechtes, Klein anfangen!, Links, Müll, Natur, Naturführer, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Säugetiere, Tierschutz, Tierstimmen im Internet, Tipp, Umweltpädagogik, Umweltschutz, Vorbild, Wald, Waldpädagogik, Waldschule, Wissen, Wissenstipps
Wie in den Ruhrnachrichten zu lesen ist, nahm die katholische Husener Grundschule ein dreitägiges Umweltschutz-Projekt mit ihren Schülern durch: Dabei lernten die Grundschulkinder nicht nur theoretisch, was Umweltschutz und Tierschutz bedeuten kann. Es ging mit Förster Winfried Hardes hinaus in den Wald, der sicher anschaulicher als manches Lehrbuch konkretes Wissen über den Wald mit seiner Flora und Fauna vermitteln konnte. Weiterhin besuchten die Kinder die “Rollende Waldschule”. Mir sagte dieser Begriff erst nichts, bis ich den folgenden Link dazu fand (scrollen Sie auch bis nach unten): http://www.ljv-nrw.de/kjs/dortmund/kjs_lernort_natur.php
Doch auch das learning by doing kam nicht zu kurz:
Die Kinder sammelten wilden Müll im Stadtteil und trennten ihn. Zudem wurde Müll kreativ verbastelt und kann sicher noch heute in der Schule bestaunt werden. Schul-Reporter dokumentierten dies. Vielleicht wird demnächst über dieses Umwelt-Projekt - neben “Projekttage Gesundheit 2005″ - auch auf der Schul-Website berichtet?
Wer Lust hat, Tierstimmen des Waldes kostenlos und online zu hören,sollte dem hier angegebenen Link folgen: http://www.jagd-online.de/naturschutz/tierstimmen
Dort hören Sie beispielsweise, welche Geräusche ein Igel von sich gibt!
Viel Spaß beim Hören
Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge
Links:
DEUTSCHER Jagdschutzverband: Stimmen unserer heimischen Wildtiere. http://www.jagd-online.de/naturschutz/tierstimmen
LANDESVERBAND Nordrhein-Westfalen: Lernort Natur. http://www.ljv-nrw.de/kjs/dortmund/kjs_lernort_natur.php
RONCALLI Grundschule: Herzlich willkommen auf unserer Homepage!http://www.roncalli-grundschule.de/
RUHRNACHRICHTEN: Waches Auge für Umwelt. (02.05.2008) http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/dono/art2576,249383
Posted by s.stroever on 12 Okt 2007 | Tagged as: Ausbreitung, Beobachtung & Zählung, Europa, Fauna, Für einen guten Zweck, Herbst, Hessen, Jahreszeiten, Kranich, Links, NABU, Tierzug
Jetzt sind fleißige Kranich-Beobachter gefragt!
NABU-Hessen ruft alle Bürger dazu auf, an diesem Wochenende in den Himmel zu schauen, um Kraniche zu beobachten.
Hier ein wichtiger Hinweis:
Der NABU bittet darum, Beobachtungen mit Datum, Uhrzeit, Ort, Anzahl der Tiere und Angabe der Flugrichtung an die Landesgeschäftsstelle zu melden.
E-Mail: info@NABU-Hessen.de oder telefonisch unter 06441-67 904-0.
Herzlichen Dank an alle Helfer!
Klicken Sie doch zur weiteren Information auf die Webseite von NABU-Hessen:
http://www.nabu-hessen.de
Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge
Posted by s.stroever on 24 Mär 2007 | Tagged as: Abendsonne, Baum, Dortmund, Fauna, Flora, Foto, Frühling, Gruß, Impressionen, Jugendarbeit, Klein anfangen!, Multimedia, Sonne, Tageszeit, Umweltschutz, Vorurteil, Wolken, menschlich
Umweltpädagogik muss nicht langweilig sein. Wer meint, alleine die Wanderung durch Feld und Wald reicht aus, um Jugendliche zu sensibilisieren oder gar zum aktiven Umweltschutz zu motivieren, setzt vielleicht auf`s falsche Pferd.
Früher gab (und gibt?) es noch eine schulische Einrichtung, die nannte sich “Wandertag”.
Ob das allein noch ausreicht, um Freude und Neugier für dieses schöne und wichtige Thema zu wecken? Ich habe inzwischen meine Zweifel. Vielleicht ist unsere Jugend schon zu abgebrüht und stöpselt sich lieber in der freien Natur voller Vogelgezwitscher die Ohren zu? Vielleicht sind das auch nur Klischees, die man als Älterer so vor sich hinpflegt.
Eine gute Chance - in meinen Augen - wäre, mit Technik ausgerüstet, in Wald und Flur zu “marschieren” und so z. B. mit Kameras Fotos oder Videosequenzen von Flora & Fauna aufzunehmen und somit ein Medium zu haben, das es unserer mediengewöhnten Jugend erlaubt, sich auf diese Weise mit Primär- und selbstproduzierten Sekundäreindrücken mit Natur und Umwelt zu beschäftigen.
Für mich ist allein schon meine einfache, kleine Digitalkamera ein doppelter Anreiz, sich ins Grüne zu begeben. Man muss zwar nicht alles und jedes bisschen vor die Linse bekommen, jedoch kann die Naturfotografie ein guter Aufhänger sein, um sich noch intensiver mit der Umwelt auseinanderzusetzen.
Habe ich mein Motiv gefunden?
Wenn nicht, muss ich zu einer anderen Tageszeit oder Jahreszeit nocheinmal auf Foto-Tour gehen?
Habe ich meine digitale “Foto-Schmetterlingssammlung” komplett? (Schmetterlinge zu fotografieren, ist sicher sinnvoller, als diese aufzuspießen.)
Konnte ich den Sonnenaufgang und das beginnende Vogelgezwitscher im Wald mit der Videokamera auffangen?
Wieviele Tierstimmen konnte ich mit meinem Rekorder aufzeichnen?
Erkenne ich die verschiedenen Tierarten auch wieder? Benötige ich Naturführer, um die Arten zu bestimmen?
Welche Tiere beobachte ich mit dem Fernglas am Tag? Und welche Tiere höre ich bei Nacht? Brauche ich einen erfahrenen Begleiter, der mit dabei Tipps und Tricks gibt, Tierspuren oder Pflanzenarten zu erkennen?
Wieso gibt es in der Stadt soviele Vogelarten? Habe ich die vielen Futterquellen und Nistplätze entdeckt?
Konnte ich mit Hilfe des Skizzenblocks die vielen Jahresringe eines umgestürzten Baumes detailgetreu nachzeichnen?
Habe ich es geschafft, Tiere mit aufgenommenen “Rufen” oder Geräuschen ganz nah an eine gut sichtbare Stelle heranzulocken, um sie zu beobachten?
Ist es mir gelungen, die Stimmung künstlerisch - wie auch immer - einzufangen?
Es gibt soviele Möglichkeiten, kleine und große Tiere, Pflanzen und Landschaften gezielt zu beobachten, zu dokumentieren und sich damit vertraut zu machen. Umweltschutz ist dann ein nettes “Nebenprodukt”: Denn, wer die Natur liebgewinnt, wird sie sicher auch wertschätzen. Und wer dabei etwas Hilfe benötigt, kann sich immer noch konkrete Umweltschutz-Tipps holen und sich überlegen, später mal ein freiwilliges, ökologisches Jahr zu absolvieren oder Umweltorganisationen finanziell zu unterstützen und/oder selbst “Hand anzulegen”.
Hier zum Schluss eine Foto-Session, die ich erst gestern Abend schoss. Ein beliebtes, zum Teil schon als “kitischig” bezeichnetes Motiv, das ich aber ohne Bedenken auch immer wieder gerne beobachte und festhalte: Die untergehende (Dortmunder) Abendsonne… viel Spaß damit,
umweltschutz-pädagogisch-kreative Foto-Grüße,
Silvio Ströver