Fotografie
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Posted by s.stroever on 15 Jul 2008 | Tagged as: 2008, Beobachtung & Zählung, Biene, Digitalkamera, Dortmund, Entomologie, Fauna, Fliege, Foto, Fotografie, Impressionen, Insekten, Insektenbilder, Käfer, Links, Makro, Makrofotografie, Natur, Naturfotografie, Naturführer, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Strövers Ankündigung, Strövers Insektenpädblog, Tipp, Wissenstipps
Einige neue Blogbeiträge über von mir fotografierte Insekten sind in einer Mini-Reihe erschienen!
Nähere Informationen gibt es in meinem Paedblog:
http://paedblog.de/2008/07/14/neues-aus-dem-insektumweltpaednetblog-therapaedblog
Neben neuer Fotos gibt es auch z. T. fachliche Beschreibungen!
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 18 Jun 2008 | Tagged as: 2008, Allgemein, Ausbreitung, Benutzte Literatur, Beobachtung & Zählung, Fauna, Foto, Fotografie, Krebse, Kurios, Küste - Watt & Meer, Lebensraum, Literatur, Natur, Naturfotografie, Naturführer, Naturschutz ohne Chance?, Neozoon, Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Schwimmkrabbe, Strandkrabbe, Taschenkrebs, Tierschutz ohne Chance?, Umweltschutz, Verbreitung von Pflanzen, Wir lernen es nie..., Wissen, Wissenstipps
Erst kürzlich war ich in Dagebüll

und beobachtete u. a. Krebse, die sich an Betonwänden festhielten:


Laut Georg Quedens (vgl. QUEDENS: 2005, S. 82) gibt es eine Vielzahl an Krebsen. An der Nord- und Ostsee ist allerdings besonders die Strandkrabbe anzutreffen. Aufgrunddessen, dass ich die Fotos aus einiger Entfernung geknipst habe, sind Details nur schwer erkennbar.
An norddeutschen Küsten kommen besonders häufig die folgenden, drei Krebsarten vor: Strandkrabbe (Carcinus maens), Taschenkrebs (Cancer pagurus) und die Schwimmkrabbe (Portunus holsatus). Während der Taschenkrebs jedoch eher bei Helgoland zu sehen ist und (im Gegensatz zu manch anderen Krebsen) eine Wassertiefe von 20 m bevorzugt, die Schwimmkrabbe aber auch nur selten an der Nordsee zu finden ist, wird es sich bei den zwei fotografierten Krebsen wahrscheinlich um die Strandkrabbe handeln, die ganz leicht bei Flut am Strand zu entdecken sind. Strandkrabben häuten sich jährlich, Weibchen legen bis zu 200.000 Eier ab und fressen eigentlich all das, was sie lebendig oder tot mit ihren Zangen fassen können. Möwen, Austernfischer, Robben und Eiderenten sind ihre Fressfeinde (vgl. QUEDENS: 2005, S. 83).
Auf dem letzten Foto erkennt man, wie sich rechts ein zweiter Krebs festklammert. Es waren noch weitere Krebse dabei, sich dicht unter der Wasseroberfläche festzuhalten. - Diese Krebsart ist offenbar ein erfolgreicher Neozoon, also eine Art, die sich weltweit ausbreitet. Im Wikipediaartikel heißt es u. a.:
Drei Kriterien müssen erfüllt sein, um von einem Neozoon zu sprechen:
* direkte oder indirekte Einführung durch menschliche Aktivitäten
* nach 1492 (bzw. gerundet: nach 1500) eingeführt
* sich selbst reproduzierende Populationen über mindestens drei Generationen, die ohne menschliche Hilfe auskommen.”
Quelle: Wikipedia: 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon
Es kommt leider häufig vor, dass z. B. über den Warentransport Tier- und Pflanzenarten vermehrt eingeschleppt werden und lokale Populationen durcheinanderwirbeln bzw. akut bedrohen.
Globalisierung ist also auch unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes zu sehen: Doch kann ich mir nicht vorstellen, dass solche Entwicklungen jetzt noch erfolgreich rückgängig gemacht werden können.
Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge
Benutze Literatur:
QUEDENS, Georg: Krebse. In: Natur erleben an Nordsee und Ostsee. Was man alles am Strand finden und beobachten kann. München: BLV Buchverlag, 2005, S. 82 - 83
WIKIPEDIA: Gemeine Strandkrabbe. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Strandkrabbe
WIKIPEDIA: Neozoon. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon
Posted by s.stroever on 14 Mai 2008 | Tagged as: 2007, 2008, Deutschland, Digitalkamera, Dortmund, Europa, Foto, Fotografie, Gruß, Historie, IBB, Kiew, Konferenz, Land in Sicht!, Links, Multimedia, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Siehe vorherigen Blogeintrag!, Strövers Ankündigung, Tschernobyl, Ukraine, Umweltpädagogik, Umweltschutz
Inzwischen bin ich, was die Aufbereitung des Materials angeht, endlich einen großen Schritt weitergekommen. Einige Fotos müssen noch, nachdem ich nun die richtigen Angaben darüber u. a. in diesem Weblog dazu fand, benannt und bei einem Foto eine Genehmigung zur Veröffentlichung eingeholt werden.
Des Weiteren ist liegt eine erste Auswahl an eigenen Fotos vor, die ich hier in Kürze zeigen werde.
In allerbäldigster Kürze, ![]()
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 02 Apr 2008 | Tagged as: 2006, Deutschland, Digitalkamera, Dortmund, Ernte, Foto, Fotografie, Insekten, Insektenbilder, Kartoffelkäfer, Käfer, Links, Makrofotografie, Natur, Naturfotografie, Naturführer, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Ströver, Strövers Seiten, Transferierter Eintrag, Umweltpädagogik, Weblogs & Homepages
Heute habe ich einen älteren Eintrag über den Kartoffelkäfer neu ins ströver.de-Archiv 2006 reingestellt. Frühere Leserinnen und Leser werden sich vielleicht noch an den damalige Webseiten-Stil erinnern, der im Original erhalten ist:
http://www.ströver.de/archiv_2006_08_12_kartoffelkaefer_im_maisfeld.html
Nostalgische Grüße, ![]()
Webmaster Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 17 Mär 2008 | Tagged as: 2008, Foto, Fotogene Umweltpädblog, Fotografie, Impressionen, Jahreszeiten, Landschaften, Landschaftsaufnahmen, Naturfotografie, Strövers Ankündigung, Strövers Fotogene Umweltpädnetblog, Strövers Umweltpädnetblog, Umweltpädagogik, Weblogs & Homepages, Wordpress, umwelt.paed.net - fotogen
![]()
Nachdem ich bereits an anderer Stelle einige Weblogs verändert bzw. konzeptionell neu ausgerichtet hatte, ist es an der Zeit, auch das “Fotogene Umweltpaednetblog” zu schließen, um diesem “Umweltpädblog” eine neue Richtung zu geben. Die Beiträge des “Fotogenen” Blogs, das mehr den Charakter von Impressionen haben sollte, sind bereits hierhin transferiert worden. Blogeinträge und Fotos über Pflanzen und Landschaftsaufnahmen werden zukünftig in diesem Weblog beschrieben. sodass das bestehende Umweltblog auf diese Weise bereichert wird.
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 16 Nov 2007 | Tagged as: 2007, Fotografie, Hannover, Herbst, Impressionen, Landschaften, Landschaftsaufnahmen, Natur, Naturfotografie, Wald
Anfang November erst war ich in Hannover auf einer Tagung für (160!) Gemeinde-Kassierer. Dort gab es über das Wochenende nicht nur viel zu lernen und auszutauschen, sondern auch viel Wald zu sehen.
Und bevor der Winter, der sich schon mit einer schönen Kälte auch im hiesigen Dortmund anzukündigen scheint, hierzulande die herbstlichen Motive unter Schnee und Eis bedecken wird, reiche ich noch flugs einige Herbst-Impressionen nach.
Mit diesen Bildern wünsche ich Ihnen einen schönen Wochenausklang…
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 09 Okt 2007 | Tagged as: Benutzte Literatur, Digitalkamera, Fotografie, Herbst, Historie, Impressionen, Landschaften, Landschaftsaufnahmen, Makro, Natur, Naturfotografie, Nebel, Nordfriesland, Risum-Lindholm, Schleswig-Holstein, Ursula Stichmann-Marny, Wetter, Wilfried Stichmann
Erst neulich habe ich einige erholsame Tage im hohen Norden der Republik verbracht und natürlich meine Kamera stets dabeigehabt. Aus diesem Grunde gibt es hier zwei Impressionen vom letzten Sonntagmorgen. Neblig war es, die Sichtweite betrug nur wenige Meter, doch das reichte vollkommen aus, um schöne Eindrücke vom Herbst 2007 einzufangen…
Die Rose (Rosa) mit ca. 250 Gattungen ist weit verbreitet. Schon in Persien züchtete man vor ungefähr 4000 Jahren Rosen. Heute gibt es schätzungsweise 12.000 Sorten, es ist folglich sehr schwierig, den Überblick über die Herkunft einzelner Rosensorten zu haben (vgl. STICHMANN; STICHMANN-MARNY: 1999, S. 60). Und so vermag ich es auch nicht, diese Rosensorte näher zu bestimmen, zumal ich keine weiteren Aufnahmen habe oder mir die Blätter und Früchte genauer angeschaut hätte…
Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge
Benutzte Literatur:
STICHMANN, Wilfried; STICHMANN-MARNY, Ursula: Der neue Kosmos Pflanzenführer. (Kosmos-Naturführer) Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 204-205; S. 60 - 63.
Posted by s.stroever on 15 Sep 2007 | Tagged as: Beere, Benutzte Literatur, Dortmund, Fotografie, Gartenpflanzen, Gift, Insekten, Kirschlorbeer, Makro, NABU, Natur, Naturfotografie, Neophyten, Nordrhein-Westfalen, Prunus laurocerasus, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Rückdatierter Blogeintrag!, Sommer 2007, Sträucher, Umweltschutz, Verbreitung von Pflanzen, Vergiftung
Ein schöner immergrüner Strauch kann auch der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) sein, den man als Sichtschutz in Form einer dichten Hecke pflanzen kann. Die dunklen bis schwarzen Beeren haben, so heißt es in der Wikipedia, beinahe giftfreies Fruchtfleisch, das in der Türkei gerne zu Marmelade verarbeitet würde (vgl. WIKIPEDIA: 2007, http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschlorbeer).
Auf einer weiteren Internetseite wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass das Fruchtfleisch im geringen Maße Gift enthalte: Für Mieter, die solche Giftsträucher im Garten und am Haus haben und deshalb um die Gesundheit ihrer Kinder fürchten, ist zu sagen, dass es offenbar kein Recht gibt, das dem Vermieter vorschreibt, den Kirschlorbeer aufgrund der Gesundheitsgefahr zu entfernen, so Nicola Quade im Elternforum (vgl. ELTERFORUM Kindersicherheit: 2007,
http://www.elternforum-kindersicherheit.de/ viewtopic.php?p=2805&sid=858cff5dc7012116d7e36f355b4af736).
Wenn auch die immergrüne Pflanze einen schönen Anblick bietet und guten Sichtschutz garantiert, ist inzwischen eher davon abzuraten, diesen Strauch zu kaufen und zu pflanzen, da er heimische Gehölze verdrängen kann und Tieren wenig Nahrung liefert. NABU Heinsberg weist darauf hin, dass es daher Sinn macht, bestehende Exoten bzw. Neophyten (ursprünglich in der heimischen Natur nicht vorkommende Neupflanzen) zusammen mit heimischen Sträuchern etc. anzupflanzen (vgl. NABU HEINSBERG: 2007, http://www.nabu-heinsberg.de/51005295c30dd8910/
51005295d10cb0d2e/index.html), damit ein gesunder Ausgleich entstehen kann. Somit finden Vögel und andere Tiere weiterhin ausreichend Nahrung, was mit dazu beiträgt, die Natur vor Ort zu bewahren.
Sicher hat es immer wieder auch in der Natur Beispiele gegeben, die auch gezeigt haben, dass der “Pflanzen-Import” auch eine Bereicherung der bestehenden Landschaft sein kann. Doch nicht immer ist das der Fall. Beispielsweise ist die in Deutschland sehr beliebte Forsythie mit ihren gelben Frühlingsblüten ein Strauch, der insektenfeindlich ist. Insekten meiden seine Blüten, doch auch andere Tierarten können nicht viel mit diesem Strauch anfangen: Die Tabelle auf der entsprechenden NABU-Seite zeigt eindrücklich, dass keine einzige, heimische Vogelart von diesem Strauch profitiert, während z. B. die bekannte Vogelbeere 63 Vogelarten ernähren oder sonstwie von Vögel genutzt werden kann (vgl. NABU HEINSBERG: 2007, http://www.nabu-heinsberg.de/51005295c30dd8910/
51005295d10cb0d2e/index.html).
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge
ELTERFORUM Kindersicherheit: Kirschlorbeer im Garten. 2007:
http://www.elternforum-kindersicherheit.de/ viewtopic.php?p=2805&sid=858cff5dc7012116d7e36f355b4af736
NABU HEINSBERG: Warum heimische Pflanzen? 2007, http://www.nabu-heinsberg.de/51005295c30dd8910/
51005295d10cb0d2e/index.html
WIKIPEDIA: Lorbeerkirsche. 2007, http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschlorbeer
Posted by s.stroever on 15 Sep 2007 | Tagged as: Beere, Benutzte Literatur, Cotoneaster integerrimus, Dortmund, Fotografie, Gartenpflanzen, Gemeine Zwergmispel, Gift, Impressionen, Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes NRW, Makro, Natur, Naturfotografie, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Rückdatierter Blogeintrag!, Sommer 2007, Sträucher, Ursula Stichmann-Marny, Vergiftung, Wilfried Stichmann
Die “Gemeine Zwergmispel” (Cotoneaster integerrimus) ist ein kleiner Strauch, der gerade im Spätsommer schön aussieht und mit seinen roten Beeren den Herbst ankündigt. Diese Pflanze kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien und wird hierzulande sehr gerne, leider oft extrem großflächig, als Bodendecker in Parks und Gärten angepflanzt (vgl. STICHMANN; STICHMANN-MARNY: 1999, S. 66).
Lance Hattat beschreibt in seinem Buch über Gartenpflanzen allein sieben Cotoneaster-Arten, worunter sich auch Exemplare mit weißen Beeren befinden (vgl. HATTATT: 2005, S. 84). Der laubabwerfende Strauch ist mit seinen kleinen Beeren ein guter Vogelfutter-Lieferant.
Allerdings beinhalten seine Beeren etwas Gift, sodass ab einer Verzehrmenge von ca. zehn Beeren mit Brechreiz bei Menschen zu rechnen ist (vgl. BOTANIKUS.DE: 2007: http://www.botanikus.de/Beeren/ Zwergmispel/zwergmispel.html).
Auf der Webseite der Bonner Vergiftungszentrale erhalten Sie übrigens unter der Telefonnummer 0228-19240 professionelle Auskunft, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind unter Vergiftungserscheinungen leidet (vgl. BONNER VERGIFTUNGSZENTRALE: 2007: http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale).
Silvio Ströver, Dipl.Pädagoge
Hinweis:
Dieser Blogeintrag wurde am 22.09.2007 verfasst, aufgrund des Foto-Datums aber auf den 15.09.2007 rückdatiert.
Benutzte Literatur:
BOTANIKUS.DE: Zwergmispel - Cotoneaster spec. - Rosengewächse. 2007: http://www.botanikus.de/Beeren/Zwergmispel/zwergmispel.html.
HATTAT, Lance: 1000 Gartenpflanzen von A bis Z.
United Kingdom: Parragon Verlag, 2005, S. 84.
STICHMANN, Wilfried; STICHMANN-MARNY, Ursula: Der neue Kosmos Pflanzenführer. (Kosmos-Naturführer) Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 204-205; S. 66 - 67.
ZENTRUM für Kinderheilkunde der Universität Bonn: Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes Nordrhein-Westfalen. 2007: http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale.
Posted by s.stroever on 11 Sep 2007 | Tagged as: Blut-Weiderich, Blüte, Fotogene Umweltpädblog, Fotografie, Lythrum salicaria, Makro, Natur, Naturfotografie, Rückdatierter Blogeintrag!, Sommer 2007, Technisches, Umweltschutz, Verbreitung von Pflanzen
Heute habe ich einen Blogbeitrag über den Blut-Weiderich verfasst und entsprechend rückdatiert, da es sich um eine Naturfotografie vom 01.08.2007 handelt. Sie finden den Blogbeitrag über diesen Link: http://www.fotogenes.umweltpaed.net/2007/08/01/blut-weiderich-lythrum-salicaria
Ansonsten habe ich hier zur Datensicherung ein Backup erstellt und danach die Blogsoftware aktualisiert, wie es bereits in meinen anderen Weblogs geschehen ist. Leider ist das technische “Wettrüsten” auch hier ein absolutes Muss.
Soweit- so gut,
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 01 Aug 2007 | Tagged as: Benutzte Literatur, Blut-Weiderich, Blüte, Fotografie, Heilkräuter, Historie, Lythrum salicaria, Makro, Natur, Naturfotografie, Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Rückdatierter Blogeintrag!, Sommer 2007, Umweltschutz, Verbreitung von Pflanzen
Die Wildpflanze, die ich am 01.08.2007 in Dortmund fotografierte (deswegen wird dieser Blogeintrag vom 11.09.2007 im Blogsystem rückdatiert), scheint offenbar eine Pflanze mit der Bezeichnung “Blut-Weiderich” zu sein. Sie verdankt ihren Namen ihren “weidenähnlichen” Blättern und ihrer roten Färbung. Die griechische Bezeichnung “lythron” meint “Blut”, was also nichts anderes als “blutrot” bedeuten soll (vgl. STICHMANN; STICHMANN-MARNY: 1999, S. 244).
Seltsamerweise soll diese Wildblume eigentlich nur an - zumindest - zeitweilig nassen und feuchten Standorten vorkommen, doch ein Ufer oder Moor waren hier nicht vorhanden. Vielleicht wuchs der Blut-Weiderich nur deshalb so gut, weil der Sommer 2007 verregnet war.
Der Informationsdienst Wissenschaft verwies bereits 2001 auf eine Presse-Information der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, die im “Jahr des Zitronenfalters” (= 2002) u. a. darauf aufmerksam machte, dass sich die Raupen des Schmetterlings, die violettfarbene Blüten zur Ernährung benötigen, Ende Juni auch auf den Blüten des Blut-Weiderichs zu finden sind.
Wer also nur ein bis zweimal im Jahr mäht, kann nicht nur schöne Blüten finden, sondern tut aktiv etwas für bestimmte Tierarten. Wo wird (süßes) Nichtstun so belohnt?
In diesem Sinne,
Silvio Ströver
Benutzte Literatur:
BIOLOGISCHE Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft: Insekt des Jahres 2002. Der Zitronenfalter. 2007: http://www.bba.de/mitteil/presse/01112301.htm
INFORMATIONSDIENST Wissenschaft: Insekt des Jahres 2002. Der Zitronenfalter. 2007: http://www.idw-online.de/pages/de/news41866
STICHMANN, Wilfried; STICHMANN-MARNY, Ursula: Der neue Kosmos Pflanzenführer. (Kosmos-Naturführer) Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 244-245.
Posted by s.stroever on 29 Jul 2007 | Tagged as: Amphibie, Bufo bufo, Dortmund, Erdkröte, Fotografie, Impressionen, Landschaftsaufnahmen, Makro, Naturfotografie, Nordrhein-Westfalen, Regenbogen, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Sommer 2007, Sonnenuntergang, Wetter
Fotografiert am 29.07.2007
in Dortmund
Eine kleine Erdkröte (Bufo bufo), ebenfalls ca. zwei bis drei Monate jung!
Posted by s.stroever on 10 Jul 2007 | Tagged as: Benutzte Literatur, Blüte, Fotografie, Gartenpflanzen, Hortensie, Hydrangea, Impressionen, Lance Hattatt, Makro, Natur, Naturfotografie, Sträucher
Die folgenden Fotos sprechen für sich: Es ist die Zeit der Hortensie, eine sehr beliebte Strauchpflanze für den Garten:
Lance Hattatt weist darauf hin, dass die winterharten und laubabwerfenden Sträucher humusreiche und lehmige Böden bevorzugen, die nicht austrocknen können (vgl. HATTATT: 2005, S. 139). Auf jeden Fall sind solche Sträucher sehr zu empfehlen, da sie schöne, große Blüten haben, die lange, bis in den Herbst hineingehend, blühen.
Gruß,
Silvio Ströver
Benutzte Literatur:
Lance Hattatt: 1000 Gartenpflanzen von A bis Z.
United Kingdom: Parragon Verlag, 2005, S. 139.
Posted by s.stroever on 04 Jul 2007 | Tagged as: Dortmund, Fotografie, Hieracium aurantiacum, Jakobs-Greiskraut, Naturfotografie, Orangerotes Habichtskraut, Senecio jacobaea, Verbreitung von Pflanzen
Das einige Menschen folgendes Kraut für Un-Kraut halten, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Erst neulich sah ich, wie auf einer Wiese eine Ecke mit Orangerotem Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) bewachsen war. Doch einen Tag später war die rote Blumenecke bereits abgemäht. Sicher, Ordnung muss sein. Trotzdem schade.
Wilfried Stichmann und Ursula Stichmann-Marny weisen in ihrem Kosmos Pflanzenführer übrigens darauf hin, dass dieses “Unkraut” einst aus den Gärten und Parkanlagen Norddeutschlands quasi “entwichen” ist. Ursprünglich kam das Orangerote Habichtskraut allerdings nur auf Alpenwiesen und in nördlichen Maingebieten vor. Gärtner und Planzenliebhaber haben also auf diese Art zur Verbreitung beigetragen (vgl. STICHMANN; STICHMANN-MARNY: 1999, S. 260).
Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) dagegen erstrahlt im satten Gelb.
Stichmann & Stichmann-Marny berichten, dass sich gerade diese Pflanze rasend schnell in Deutschland vermehrt. Vermutlich gelangte dieses südafrikanische Kraut über die Einfuhr von Wolleballen in unsere Breitengraden (vgl. STICHMANN; STICHMANN-MARNY: 1999, S. 204).
Nützlich und schön zugleich, ideale Einwanderung! ![]()
Gruß,
Silvio Ströver
Benutzte Literatur:
Wilfried Stichmann; Ursula Stichmann-Marny: Der neue Kosmos Pflanzenführer. (Kosmos-Naturführer) Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 204-205; S. 260-261.
Posted by s.stroever on 09 Jun 2007 | Tagged as: Blüte, Dortmund, Fotografie, Naturfotografie, Rhododendron, Sträucher, Vorurteil
…sagte man einst. Und sicher galt diese Redewendung auch für ältere Sträucher. Doch ich staunte nicht schlecht, als ich zum ersten mal die schönen Blüten des Rhododendrons betrachtete, die sich neulich auftaten. Letztes Jahr pflanzte ich einen großen, älteren Rhododendronstrauch um, weil die Aussichten ziemlich schlecht aussahen, dass er dort stehen bleiben dürfte, wo ihn die Vorbesitzer einst hingepflanzt hatten (in der Tat wurde nach dem Umzug leiderbeinahe alles gerodet, was die einstigen Mieter angepflanzt hatten).
Umso schöner, wenn etwas gerettet werden konnte. Die folgenden Fotos belegen, dass sich der alte Rhododendron gut von den Strapazen des Umzug erholt hat, doch schauen Sie selbst:
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 12 Apr 2007 | Tagged as: Dortmund, Fotogene Umweltpädblog, Fotografie, Impressionen, Landschaften, Landschaftsaufnahmen, Natur, Naturfotografie, Neu!, Ruhrgebiet, Ruhrpott, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Technisches, Vorurteil, WICHTIG!
Zukünftig werden sämtliche Insektenbilder aus präventiv-platztechnischen Gründen im neugegründeten Insektumweltpäd erscheinen!
Dieses Weblog bleibt aber als Landschafts- und “Stimmungsblog” erhalten.
Impressionen, beispielsweise Sonnenauf- oder -untergänge, werden hier also ihren Platz haben. Landschaftsbilder, die ich (zumeist hierzulande) einfing, sollen beweisen, dass der Ruhrpott nicht überall und längst nicht mehr so grau ist, wie man vielleicht noch immer meint.
Ausdrucksstarke Fotos werden dem “Fotogenen Umweltpäd” dann (hoffentlich) den würdigen Rahmen geben, während sich das liebe (Krabbel-) Vieh also im Insektumweltpäd tummeln wird:
http://www.insekt.umweltpaed.net
Umweltpäd-kreative Bloggergrüße,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 11 Apr 2007 | Tagged as: Fotografie, Heilkräuter, Historie, Makro, Natur, Naturfotografie, Scharbockskraut, Skorbut, Vitamine
Wer die Möglichkeit hat, etwas Natur zu erleben, kann z. B. diese gelben Blüten entdecken, die man meist auf der Wiese oder auf dem Waldboden vorfindet. Diese kleinen Blümchen tragen den Namen “Scharbockkraut”, was ursprünglich von “Skorbutkraut” kommt. Die grünen Blättchen wurden früher nach dem Winter in die Speise getan, um gegen die Folgen eines vitaminarmen Winters anzugehen (vgl. STICHMANN; STICHMANN: Der neue Kosmos Pflanzenführer, 1999, S. 166).
Posted by s.stroever on 10 Apr 2007 | Tagged as: Biene, Forsythie (Goldglöckchen), Fotografie, Insekten, Makro, Natur, Naturfotografie, Sträucher
Zwar ist das Foto mit der Biene im “Stehflug” verschwommen, dafür sind die nachfolgenden Bilder der Forsythie (= Goldglöckchen) umso schärfer, die doch allesamt nur beweisen, was wir längstens wissen:
Der Frühling ist da!
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 08 Apr 2007 | Tagged as: Digitalkamera, Ekel, Fotogene Umweltpädblog, Fotografie, Insekten, Makro, Natur, Naturfotografie, Ströver, Umweltpädagogik
Heute startet endlich das “Fotogene Umweltpäd-Blog”.
Auch hier gilt es, die Form und Gestaltung hinzubekommen, indem ich z. B. eine “Recent Comments”-Kategorie hinzufüge, die die zuletzt verfassten Kommentare der Blog-Besucher anzeigen wird, wie auch eine Rubrik namens “Recent Trackbacks”, die die Beiträge andeuten wird, die sich auf meine Blogeinträge hier beziehen.
Ansonsten möchte ich hier natürlich auch einen entsprechenden, farblichen Hintergrund einbauen, und werde dazu ein entsprechendes “Theme” in die Blogsoftware auf meinem Server 1&1 einfügen.
Schließlich gilt es, thematisch passende Links anzubringen, die irgendwie mit Naturfotografie (besonders Makroaufnahmen von Insekten) zu tun haben.
Als (Diplom-) Pädagoge ist es mir wichtig, auch aus umweltpädagogischen Motiven heraus Fotos zu zeigen, um z. B. “Ekelgefühle” beim Betrachter abzubauen oder aufzuzeigen, dass auch die kleine Tier- und Pflanzenwelt schützenswert und wichtig ist.
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 06 Apr 2007 | Tagged as: Fotografie, Insekten, Käfer, Makro, Marienkäfer, Natur, Naturfotografie, Rückdatierter Blogeintrag!, Stacheldraht, WICHTIG!
Dieser Marienkäfer saß auf einem alten Zaunpfosten, der mit altem, rostigem Draht umwickelt war. Für den kleinen Käfer war dieser Stacheldraht aber sicherlich keine sonderliche Bedrohung.
Hinweis:
Diese Aufnahme entstand am 06.04.2007, daher habe ich den heutigen (10.04.2007) Blogeintrag entsprechend rückdatiert. Zukünftig werde ich ähnlich bei anderen (älteren!) Bildern verfahren: Somit steht das Datum des Blogeintrags in diesem Weblog primär für das Bilddatum!