Klimawandel
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Posted by s.stroever on 19 Jul 2007 | Tagged as: Alfred-Wegener-Institut, Atmosphäre, CO²-Ausstoß, Erderwärmung, Klimawandel, Links, Naturschutz ohne Chance?, Was sagt die Wissenschaft?, Wissen, unheimlich
Der Klimawandel lässt uns nicht in Ruhe. Bisherige, eher sarkastisch anmutende Beiträge sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sache sehr ernst ist und auch bleiben wird, egal, ob man diesem Thema etwas abgewinnen mag oder nicht. Es ist sogar schon soweit, dass für viele Forscher feststeht, dass eine globale Erderwärmung schon heute zu verzeichnen ist und dass dieser Prozess trotz aller Gegenmaßnahmen, die in Zukünft eventuell umgesetzt werden könn-ten (!), nur noch verlangsamt und etwas abgemildert, aber auf keinen Fall aufgehalten oder gar rückgängig gemacht werden könnte.
Um ein wenig nachvollziehen zu können, was derzeit als Faktum angenommen wird, stelle ich Ihnen den folgenden Link zur Verfügung, der den Klimareport - Teil 1 für 2007 enthält:
http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/
ausgewaehlte_themen/klimawandel/ipcc_bericht_2007
Das Alfred-Wegener-Institut arbeitet an der Erstellung des Reports mit und hat bereits im Februar dieses Jahres eine deutsche Übersetzung auf seiner Webseite bereitgestellt. Daneben können Sie sich ein Interview anhören, in dem Prof. Dr. Heinrich Miller, der Vizedirektor des Alfred-Wegener-Instituts, zum IPCC-Bericht Stellung nimmt.
Wenn Sie wissen möchte, welche Forschungsarbeit das Alfred-Wegener-Institut verfolgt, können Sie auf der Startseite vorab eine kurze Beschreibung vorfinden:
“Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.”
Wenn man bedenkt, dass der Meeresspiegel schon in einigen Jahrzehnten vermutlich 18–59 cm angestiegen sein werden, ist es erforderlich, trotz dieser Schreckensaussicht “kühlen Kopf” zu bewahren und auch zu versuchen, frühzeitig pädagogisch Kinder und Jugendliche, wie auch immer, auf drohende Klimaänderungen vorzubereiten.
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 17 Jul 2007 | Tagged as: Dortmund, Erderwärmung, Herbst, Impressionen, Jahreszeiten, Klimawandel, Links, Strövers Fotogene Umweltpädnetblog, Strövers Seiten, Wetter, umwelt.paed.net - fotogen
In Dortmund kletterte das Thermometer auf über 32 Grad Celsius, es war unglaublich warm.
Doch erst vor wenigen Tagen sah es eher danach aus, als ob der Herbst da wäre.
Was glauben Sie?
Sind das schon die Vorboten eines Klimawandels?
Oder messen Sie dem seltsamen Wetter-Mix keine Bedeutung zu?
Fragen über Fragen…
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 12 Jul 2007 | Tagged as: Atmosfair, Atmosphäre, Benutzte Literatur, CO2, Erderwärmung, Flugverkehr, Foto, GermanWatch, Günter D. Roth, Klimawandel, Links, Naturschutz ohne Chance?, Sonst geht`s noch?, Strövers Skizzen, Umweltschutz, Verbraucher, Wir lernen es nie..., Wolken, menschlich
“Über den Wolken muss die Freiheit unendlich sein…”
Aber die Freiheit, über die Reinhard Mey einst sang, hört über den Wolken leider beim Umweltschutz empfindlich schnell auf. Fliegen zerstört unser Klima mehr, als uns allen Recht sein kann. Bloß, wieso eigentlich? Antropogene Einflüsse wie das Fliegen lassen den natürlichen Treibhauseffekt zum gefährlichen Treibhauseffekt mutieren, sodass sich die Welt ganz allmählich aufheizt.
Obwohl es schwierig ist, sichere und eindeutige Mittelwerte für die Klimadaten dieser Welt zu gewinnen, ist ein globaler Anstieg der Temperatur festzustellen, so Günter D. Roth in seinem Werk “Wetterkunde für alle” (vgl. ROTH: 2004, S. 222).
Es wird inzwischen ein erheblicher Temperaturanstieg um mehrere Grad bis zum Ende unseres Jahrhunderts vorausgesagt, was hauptsächlich durch sogenannte “strahlungsaktive Gase” (ROTH: 2004, S. 222) verursacht wird, wobei Staubpartikel und die Eigenschaft der Weltmeere, nur langsam auf Temperaturunterschiede zu reagieren, mit dazu beitragen, dass dieser Prozess der Erderwärmung etwas verlangsamt wird.
Somit dürfte die durch den natürlichen Treibhauseffekt zustandekommende Welt-Durschnittstemperatur, die derzeit 15 Grad Celsius beträgt, derart steigen, dass das (Über-) Leben vieler Lebewesen bedroht oder gar unmöglich sein wird.
Gefährlicherweise bewirkt das Verbrennen von Kohle, Erdgas und Öl eine Intensivierung der Wasserverdunstung, die wiederum verantwortlich für die steigende Temperatur ist. In der Stratosphäre (siehe Skizze oben), also in einer Höhe von ca. 50 km, stieg der Wasserdampf-Anteil in den letzten 50 Jahren durch menschliche Einflüsse stark an. Als Beispiel führt der Autor den starkgewordenen Flugverkehr an, der sich allein in Deutschland von 1980 bis 1993 verdreifacht haben soll (vgl. ROTH: 2004, S. 222).
Germanwatch schreibt auf der folgenden Webseite http://www.germanwatch.org/rio/bpfl03-2.htm:
“Zusammenfassend kann man also sagen, dass, sofern keine langanhaltenden internationalen Konflikte eintreten, ein Wachstum des Luftverkehrs und damit auch ein Anwachsen des Ausstoßes an Treibhausgasen bevorsteht.
Zu berücksichtigen ist, dass technische Verbesserungen bzgl. einer Reduzierung des Energieverbrauchs oder durch die Umstellung auf andere Treibstoffe wie Wasserstoff den Anstieg der Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs nicht werden aufhalten können. Dies hängt einerseits mit dem starken Wachstum dieser Branche zusammen und andererseits damit, dass ein Großteil der Emissionen in großer Höhe stattfinden (d.h. in der oberen Troposphäre und der unteren Stratosphäre). Das Verbrennen des Flugtreibstoffs führt wie erwähnt nicht nur zu CO2-Emissionen, sondern dabei entstehen außerdem Wasserdampf (der häufig in Kondensstreifen kondensiert und auch zur Bildung von Cirruswolken beiträgt), Stickoxide und Aerosole. Diese wirken sich in dieser Höhe zudem anders aus als direkt über der Erdoberfläche, indem sie das regionale Klima beeinflussen, und können dort folglich kaum durch Emissionsminderungen bei global wirkenden Treibhausgasen ausgeglichen werden. “
Was heißt das für den Umweltschutz?
Wir als Verbraucher können natürlich unseren ganz persönlichen Beitrag dazu leisten, indem wir so wenig wie möglich mit dem Flugzeug unterwegs sind. Gleichzeitig müsste natürlich noch viel mehr geschehen, indem man den Luftverkehr stark reduziert, wie auch immer.
Um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel CO2 ein Flugreisender produziert, kann man sich auf der Webseite von Atmosfair den Betrag ausrechnen lassen, indem man einfach den Start- und den Zielflughafen eingibt. Eine Flugreise nach z. B. Istanbul - vom Düsseldorfer Flughafen aus - würde bei Hin- und Rückflug 1060 kg CO2 ergeben. Und wenn man das mit anderen Emissionen vergleicht, ist das schon sehr viel:
Emissionen pro Passagier auf einem Hin- und Rückflug* - 1060 kg CO2
Betrieb eines Kühlschranks für ein Jahr, durchschnittlicher Strommix - 100 kg CO2
Jahresemissionen eines indischen Menschen - 900 kg CO2
Ein Jahr Autofahren (Mittelklassewagen, 12.000 km) - 2.000 kg CO2
Klimaverträgliches Jahresbudget eines Menschen - 3.000 kg CO2
*Emissionen des ganzen Flugzeugs geteilt durch die Anzahl der Passagiere an Bord. Flugzeugabgase bestehen nicht nur aus CO2. Die verschiedenen Emissionen sind hier umgerechnet auf die derzeitige Erwärmungswirkung der entsprechenden Menge an CO2-Emissionen.
Zumindest bietet Transfair an, die vom Flugwilligen an sie bezahlte freiwillige Gebühr so einzusetzen, dass Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Schalten Sie dazu heute Abend Nano ein (18:30 Uhr in 3SAT*), um sich tiefergehend zu informieren und besuchen Sie die Webseite von Transfair!
Für meinen Teil habe ich mir überlegt, zukünftig billige Flugreisen möglichst zu meiden und eher nach alternativen Reiserouten Ausschau zu halten.
Vielleicht ist Ihnen das Klima auch etwas mehr wert, als eine billige Flugreise?
Es wäre schön, den nachfolgenden Generationen auch eine lebenswerte Welt zu hinterlassen,
Gruß,
Silvio Ströver
Benutzte Literatur:
German Watch: 2 Entwicklung der Luftfahrt und Konsequenzen für das Klima, http://www.germanwatch.org/rio/bpfl03-2.htm, gelesen 2007.
Günter D. Roth: Wetterkunde für alle. Wolkenbilder und andere Wetterphänomene, Wettervorhersage, Großwetterlagen. (Der Wetter-Klassiker) München, Wien, Zürich: BLV Verlagsgesellschaft mbH, 11. durchgesehene Auflage, 2004.
Fernseh-Tipp:
Heute Abend um 18:30 auf 3SAT
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann
- Reiselust statt Klimafrust
Beim Urlaub machen spielt Umweltschutz meist keine Rolle
- Sonnenschutz beim Erbgut
Wie sich das Leben gegen die Sonne behauptet
Posted by s.stroever on 07 Jul 2007 | Tagged as: CO²-Ausstoß, Erderwärmung, Erschreckendes, Für einen guten Zweck, Klimawandel, Naturschutz ohne Chance?, Sonst geht`s noch?, Tierschutz ohne Chance?, Verbraucher, Vorurteil, Wir lernen es nie..., Wissen, menschlich
Wer die Nachrichten verfolgt hat, ist bestimmt darüber informiert, dass am heutigen Samstag ein grandioses Konzert stattfinden soll. Viele Künstler wollen in verschiedenen Erdteilen davon singen, dass es höchste Zeit wird, endlich etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.
Es ist schon erschreckend, dass solche Aktionen überhaupt notwendig sind. Doch, dass es Menschen gibt, die es noch nicht begriffen haben, scheint mir eigentlich sehr unwahrscheinlich. Vermutlich täusche ich mich in der Hinsicht und muss mir immer wieder vor Augen halten, wie stark die Lobby des Vertuschens ist und wie groß die menschliche Dummheit sein kann, die großzügig über wegschmelzende Eisgletscher und die erhöhte Anzahl an Wetterextremen hinwegzusehen scheint. Daher begrüße ich die spektakuläre Aktion um so mehr, auch, wenn die Süddeutsche von einem geringen Interesse an dieser Sache zu berichten weiß - oder zumindest meint, es zu wissen.
Warum eigentlich der Klimawandel so gefährlich ist, das können Sie beispielsweise herausfinden, wenn Sie sich durch die 15 kleinen Seiten hindurchklicken, die Rainer Kurlemann (RP Online) für Sie erstellt hat: “Sieben Fragen an die Forschung”
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 08 Mai 2007 | Tagged as: Baum, Dortmund, Erderwärmung, Foto, Frühling, Jahreszeiten, Klimawandel, Regen, Regnerisch
Gut vorstellen kann ich mir, dass sämtliche Landwirte aufatmen, die weniger um das Ökosystem Erde an sich, sondern eher um ihre Saat besorgt sind. Bestimmt sind auch diverse Naturfreunde für`s Erste erleichtert, dass endlich der langersehnte Regen fällt. Die Trockenheit macht zwar Laune, aber auch nur kurzfristig:
Wie wohl der kommende Sommer werden wird? Ob es noch heißer kommt? Ob sich Deutschland ganz allmählich daran gewöhnen muss, dass es bald nicht mehr heißt: “April, April, der weiß nicht, was er will…” sondern: “März, März, mal Winter, Frühling, Sommer oder Herbst?”
Genießen wir also lieber zur Abwechslung einige Regentage und hoffen, dass sich der Klimawandel noch ein bisschen Zeit lässt…
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 01 Mai 2007 | Tagged as: Blüten, Dortmund, Erderwärmung, Flora, Foto, Frühling, Impressionen, Jahreszeiten, Klimawandel, Regen, Sonne, Wetter, Wolken
Sonne, blauer Himmel, Vogelgezwitscher und das erste Summen von Bienen…
Einfach nur schön, möchte man meinen.
Die Bilder scheinen zu belegen, dass wir momentan ein sehr schönes Fast-Sommerwetter haben. Tagsüber klettern die Temperaturen auf über 20 Grad, nachts wird es wieder angenehm frisch.
Das würde mir persönlich schon als Sommer ausreichen…
Doch das folgende Foto zeigt ganz eindrücklich, wie trocken es zur Zeit ist. Vielleicht sollten wir uns doch wieder auf Regen und Nässe freuen, auch, wenn die Sonne uns so gefällt:
Nachdenkliche Grüße,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 17 Mär 2007 | Tagged as: Baum, Blüten, Dortmund, Erderwärmung, Foto, Frühling, Impressionen, Jahreszeiten, Klimawandel, Regnerisch, Schnecke, Schnee, Sonst geht`s noch?, Wetter, Wiese, Winter
Für nächste Woche ist Schnee angekündigt worden!
Nachdem es hier bisher nur zweimal Schnee im ganzen Winter gegeben hatte, einmal morgens etwas, ein anderes Mal an einem Nachmittag, überrascht mich allmählich nichts mehr.
Bevor die ersten Frühlingsboten im angekündigten Schnee erfrieren werden, setze ich einige Bilder schnell ins Weblog.
Viel Spaß dabei,
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 03 Mär 2007 | Tagged as: Foto, Frühling, Herbst, Jahreszeiten, Kinderbuch, Klimawandel, Regenbogen, Schnee, Tipp, Verbraucher, Wetter
Empfehlenswert ist “Das Buch (ab zehn J.) der vier Jahreszeiten” von Sally Tagholm, welches in erster Auflage 2003 im Tessloff Verlag erschienen ist.
Das Buch vermittelt auf schöne Weise, dass die vier Jahreszeiten mehr als eine reine Abfolge von Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind.
Zur Gestaltung lässt sich sagen, dass die Bilder sehr detailiert und realistisch wie möglich gezeichnet bzw. gemalt worden sind. Daneben gibt es eine kleine Anzahl von Fotos. Starke Linienführungen zeichnen ein klares Bild. Kräftige Farben wurden gewählt, die dem Buch viel Ausdruck verleihen.
Die Stärke des Kinderbuches liegen darin, zu vermitteln, dass es nicht bloß den heimischen Wechsel der vier Jahreszeiten gibt, sondern darüberhinaus dem Kind aufzeigt, was zur selben Zeit auf einem anderen Flecken der Erde geschieht. Dabei geht es nicht bloß darum, die wichtigsten, natürlichen Ereignisse zu schildern, die man betonen könnte, um die Jahreszeiten zu beschreiben, sondern gleichzeitig darum, dass jede Jahreszeit ihre ganz eigenen Rituale, Feste und Bräuche hat. Ergänzt werden solche Schilderungen durch informative Fakten aus dem Zeitgeschehen, wie z. B. der Hinweis, dass die inzwischen vielerorts durchgeführten Schneeskulpturen-Wettbewerbe auf Berichterstattungen aus dem Jahre 1972 zurückzuführen sind, die die elften Olympischen Winterspiele in Sapporo thematisierten und (nebenbei) auch über das dortige Schneefest berichteten. Aufgrunddessen wird seit 1974 ein internationaler Schneeskulpturenwettbewerb veranstaltet.
Im Prinzip gibt es vier jahreszeiten-bedingte Abschnitte (Kapitel), die jeweils mit einem einleitenden Teil beginnen. Anhand eines dreispaltigen “Fensters” wird neugierig auf das bevorstehende “Kapitel” gemacht und der Jahreszeiten-Wechsel anschaulich dargestellt. Neben den rein sachlich aufgebauten Bildern kann das Kind einladende Hintergrundbilder und Figuren entdecken. Dadurch erhält der kindliche Leser die Möglichkeit, sich durch weitere Fakten ein umfassenderes Weltbild aufzubauen. Beispielsweise erfährt der junge Leser auf den Winter-Seiten, dass es nicht überall Winter werden kann, so wie hierzulande. Hawai und Malaysia bauen derzeit fast ganzjährig süße Früchte (Ananas) an. Während in Deutschland Winter herrscht, werden drüben also Ananas-Früchte geerntet. Interessant übrigens, zu erfahren, dass die Ananas zu den nicht-nachreifenden Früchten gehört.
Dann folgen jeweils ein- bis zweisseitige Erzählungen, die auf den Folgeseiten fortgesetzt werden. Schlagworte wie “Winterkälte”,”Winterschlaf” und “Tierwanderungen” bilden die einzelnen Subthemen. Zusätzliche Informationen werden in kleinen Bildchen (z. B. Fotos) und Erklärungen ergänzend hinzugefügt. So wird die Drehung der Erde um ihre eigene Achse viel verständlicher, weil eine Graphik die Rotation veranschaulicht. Auf der Seite “Frühlingsnächte” findet man u. a. ein Foto des “Roten Planeten” (Mars) vor, während ein großes Bild eindrucksvolle Meteorströme abbildet. Tiere, Sportaktivitäten und weitere, jahreszeitbedingte Aktivitäten, Rituale, Ereignisse und sonstige Phänomene werden beschrieben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch zweierlei bewirken will:
a) Der Aufbau von Faktenwissen soll mitgefördert werden.
b) Durch den Blick über den “Tellerrand” wird ein erweitertes Bewusstsein über globale Zusammenhänge ermöglicht.
(Inzwischen gibt es dieses Buch für 3,99 € z. B. bei Real.)
Viel Spaß beim Vorlesen
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 01 Mär 2007 | Tagged as: Dortmund, Frühling, Klimawandel, Pech gehabt!, Regenbogen, Wetter
Ausgerechnet heute entschied ich mich, die kleine Digitalkamera liegen zu lassen, als ich den Hund ausführte. War der Himmel noch schön blau, als ich losging, begann es schon bald wieder zu regnen. Es folgte ein bunter Sonnen-Regen-Mix und es kam, wie es kommen musste:
Plötzlich erhob sich ein unglaublich schön leuchtender Regenbogen!
Seine Farben erstrahlten im schönsten Regenbogenlicht und es war richtig schade, dass ich diese Farbintensität nicht mit der Kamera dokumentieren konnte.
Aber immerhin ist der Regenbogen, der zwischendurch einen zweiten Bogen bildete, in meinem Gedächtnis tief eingegraben…
Ist zwar nicht die beste Aufbewahrungsmethode,
aber ich werde diesen schönen Regenbogen sicherlich nicht so schnell wieder vergessen…
Aber angesichts der Wetter-Kapriolen kam mir der Gedanke, ob der Dauerherbst nicht dem vorgezogenen April-Wetter gewichen ist. Verblühte Schneeglöckchen und Narzissen scheinen diese These zu belegen. ![]()
Gruß,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 06 Feb 2007 | Tagged as: Blüten, Dortmund, Erderwärmung, Foto, Frühling, Klimawandel, Sonst geht`s noch?, Sturm, Wetter, Winter
Zumindest hat sich der Sturm der vergangenen Tage gelegt…
und leider auch einige Bäume:
Aber ganz allmählich denke ich, es ist derzeit weder Winter noch Frühling, nein, es handelt sich vielmehr um den Frühlinter!
Ein bisschen Sonne und Wärme? Ein bisschen Eis und Frost? Verwirrtes Vogelgezwitscher und sich einigelnde Igeln? Herumfliegende Bäume? Kein Problem, im Frühlinter ist fast alles drin!
Hier folgen ein paar Bilder, die mehr das “Frühl” zeigen. Fotos, die das “inter” belegen, dürften sicher problemlos folgen, zumal heute (mindestens deutlich spürbar) das zweite mal Schnee fiel, der natürlich nicht liegen blieb. Wieso auch, es ist ja nur Anfang Februar. Hier aber verspätet die ersten Fotos (vom 20.01.2007), fühl’ Dich wohl mit Frühlinter-Fotos:
Posted by s.stroever on 19 Jan 2007 | Tagged as: Baum, Dortmund, Erderwärmung, Klimawandel, Müll, Sturm
Das war dann die Ruhe nach dem Sturm…
rissene Bäume habe ich selbst noch nicht gesehen. Und wirklich war es so, dass an beinahe jeder Straßenecke dicke Äste oder schwere Bäume wegzuräumen waren.
Oftmals lagen Tonscherben von zerbrochenen Dachpfannen herum. Hier und da sah man eingedrückte Autos, zerplatzte Scheiben und platt auf dem Boden liegende Schilder.
Papier, Müll, Blätter und viele kleine Äste bedeckten die Wege. Noch immer fuhren viele Kranken-, Feuerwehr- und Kranwagen umher. Die Bahn hatte Verspätung und man erzählte sich von der Sturmnacht. Absperrbänder flatterten vereinzelt in der Luft, doch trotz der unruhigen Nacht wirkte alles sehr entspannt, meine ich.
Gestern noch waren die Kaufhäuser leer, die Innenstadt wie ausgestorben. Immerhin war ich dort, und habe noch bequem, ohne anstehen zu müssen, eingekauft.
Heute kam das (Menschen-) Leben wieder, mal etwas müde, doch häufiger quicklebendig, denn es gab ja viel von gestern zu erzählen. Wie auch immer, hoffe ich, dass alle Dortmunder den Sturm gut überstanden haben.
Seltsam kalt klang heute eine Nachrichtenmeldung, in Frankreich wäre verhältnismäßig wenig passiert. Aber im gleichen Atemzug wurde der Tod dreier Franzosen erwähnt, als ob das nicht weiter schlimm sei. Nun, wie auch immer.
Allen eine entspannte Nacht,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 18 Jan 2007 | Tagged as: Dortmund, Erderwärmung, Klimawandel, Sturmwarnung, Wetter
Posted by s.stroever on 17 Jan 2007 | Tagged as: Erderwärmung, Klimawandel, Sturmwarnung, Wetter
Achtung, Sturm in Sicht!
Manch eine Schule gibt nach der vierten Unterrichtsstunde schulfrei, es soll nämlich äußerst windig bis stürmisch werden. Orkanartige Winde solle über Deutschland hinwegfegen!
Wer ein festes Dach über den Kopf hat, ist darunter am besten aufgehoben,
vielen Dank an all die Umweltzertörer,
die fleißig an der Klimaveränderung mit all den Stürmen und Regengüssen mitgewirkt haben,
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 09 Jan 2007 | Tagged as: Energie, Erderwärmung, Foto, Herbst, Klimawandel, Umweltschutz, Wetter, Winter
Und weiter warten wir auf den Winter, sofern er denn noch kommen mag. Das Gras sprießt und die Vögel singen. Fliegen und Käfer sind unterwegs wie im Frühling. Der Dauerregen sorgt dagegen für ein unverändertes Herbstbild. Haben wir denn noch Herbst, oder ist es schon Frühling, oder ist das jetzt der Winter?
Vorbei die Zeiten, in denen man getrost mit Schnee im Dezember rechnen konnte, allmählich verblassen auch meine Kindheitserinnerungen an einen weißen Dezember. Ob das wirklich die Klimaveränderung ist oder nur ein seltsames meteorologisches Durcheinander in wenigen Jahrzehnten, die doch in den langen Phasen der Klimageschichte nur wie Bruchteile einer Sekunde währen.
Ich weiß es nicht, merke aber, dass die spürbaren Veränderungen nicht gerade wohltuend sind: Hitzesommer, phasenweise Regengüsse und Stürme im Herbst und Frühjahr…
Die Rosen blühen auch schon wieder bzw. immer noch. Der große Felsenkaktus, mühsam kurz vor Heiligabend reingeschleppt, hätte ruhig noch den warmen Januar bei 14 Grad am Abend gefahrlos “überwintern” können. Zumindest kann Weißrussland (Belarus) den Ölhahn getrost zulassen, wer heizt schon (viel) zur Zeit?
Es wird Zeit, den Lebensstil zu verändern, auch, wenn es, das weiß ich selbst, schwerfällt. Wie seltsam, als der Zirkusdirektor neulich erzählte, seine Kamele seien nicht krank: Fetzen und Fellstücke hingen herunter, das Fell glich einem Flickenteppich. Nein, die Tiere werfen gerade ihr Winterfell ab, weil es so warm sei…
Wenn der Klimawandel schon ins Zirkuszelt kommt, sollte er wenigstens auch Eintritt bezahlen…
Silvio Ströver
Posted by s.stroever on 27 Dez 2006 | Tagged as: Erderwärmung, Klimawandel, Schnee, Winter
Vorhin rieselte doch tatsächlich so etwas wie klitzekleine Schneeflöckchen herunter?
Während der Winter letztes Jahr am zweiten Weihnachtstag mit aller Macht und Kraft kam, lässt er sich dieses Jahr wohl noch etwas Bedenkzeit.
Für die nächsten Tage soll es anscheinend ein kleines Winter-Intermezzo geben, das aber noch nicht wirklich bedeutsam für den deutschen Winterauftakt sei.
Und so wie eine Schwalbe noch nicht viel zu bedeuten hat, so wohl auch noch nicht die Handvoll Schneeflocken, gesichtet, vorhin im östlichen Teil des Ruhrgebiets…
Posted by s.stroever on 09 Dez 2006 | Tagged as: Erderwärmung, Flora, Foto, Klimawandel, Winter, unheimlich
Das kann man jedenfalls behaupten, wenn man sich in diesen Tagen umschaut: Da blühen doch tatsächlich noch die roten Geranien, die man für den Sommer in Blumenkästen eingepflanzt hat!
So konnte ich sommerliche und weihnachtliche Eindrücke gleichzeitig beobachten und mit meiner Kamera festhalten:
Posted by s.stroever on 01 Dez 2006 | Tagged as: Erderwärmung, Klimawandel, Schnee, Winter, unheimlich
Man kann also doch noch hoffen: Die Sonne schien so schön, und natürlich wurde es auch wieder kälter, ja, sogar fast frostig. In der heutigen Zeit, die von Umweltkatastrophen und Erderwärmung geprägt ist, freut man sich als junger Mensch besonders darüber, dass es im allgemeinen kalt ist, wenn der “Winterâ€? naht und es entsprechend warm wird, wenn es zur Jahreszeit passen sollte. Wer weiß, wann der Horror wahr wird, dass sich Landschaften unter den Folgen des Treibhaus-Effekts komplett verändern werden.
Silvio Ströver